Exklusive SENATs-Lounge zu Gast bei Transportex in Ebbs
- Gastgeber der SENATs-Lounge: Mag. Manfred Kimmel, GF Transportex GmbH und Mitglied im SENAT DER WIRTSCHAFT
- Der SENAT DER WIRTSCHAFT sieht sich als parteiunabhängige Unternehmensorganisation zur Gestaltung einer ökosozialen und zukunftsfähigen Wirtschaft und Gesellschaft
- Die SENATs-Lounge dient als Plattform für wirtschaftspolitischen Dialog
- Am Podium diskutierten die Tiroler Landtagsabgeordneten Georg Dornauer (SPÖ) und Sebastian Kolland (ÖVP), KR Harald Höpperger (Höpperger Umweltschutz) und Mag. Manfred Kimmel (Transportex)
Die Hardfacts im Überblick
Einleitend erzählte Gastgeber und Senator Mag. Manfred Kimmel allerdings von seinem Werdegang, der zutiefst berührt. Vom Profisportler zum Unternehmer. Was nach Traumkarriere klingt, birgt in Wahrheit einen von schwerer Krankheit geprägten Weg. „Gemeinsames muss vorangestellt werden,“ so der Aufruf Kimmels an seine Gäste. Genauso menschlich ging es auch in der Diskussionsrunde weiter, mit Zugeständnissen seitens der Politik über Verabsäumungen und einer zum selbsterhaltenden System gewordenen Verwaltung.
Die von Senatsmitarbeiter Dr. Johannes Linhart moderierte Podiumsdiskussion thematisierte die Gefährdung des Mittelstands durch die zeitfressende Bürokratisierung, steigende Lohnnebenkosten, den Reformstau durch nationale Überregulierung und „Gold Plating“, die erschwerte internationale Wettbewerbsfähigkeit der Logistikbranche sowie die zunehmend steigenden Energiekosten. Dazu hatten alle Diskussionsteilnehmer ihre klare Meinung. Erwartungsgemäß sind sich Politik und Wirtschaft nicht immer einig, nicht so an diesem Abend. So sorgten sowohl Dornauer als auch Kolland für wohlwollende Aussagen.
Letztendlich wurde der kritischen Thematik von allen Seiten eine positive Trendwende prognostiziert. Dornauer sieht die Verantwortung auf Bundesebene und darüber hinaus: „Sowohl die Bundespolitik als auch die Europäische Union müssen nun die Zeichen der Zeit erkennen und rechtzeitig die Weichen dafür stellen, dass dem Mittelstand eben nicht der prophezeite Untergang droht.“ Auch Kolland macht sich für den Mittelstand stark: „Der österreichische Mittelstand ist robust und widerstandsfähig, aber er braucht auch die politische Unterstützung. Hier müssen wir eine Trendwende einleiten, denn die mittelständischen Unternehmen sind letztendlich das Rückgrat des österreichischen Wirtschaftsstandortes.“ Dank der zum Großteil familiengeführten Unternehmen, vertraut auch Höpperger auf die Stärke mittelständischer Betriebe. Eine Aufforderung für unkonventionelle Entscheidungen gibt Gastgeber Kimmel ab: „Um den Mittelstand und somit auch unseren Wohlstand zu schützen.“
Mit Hausführungen, einer Cocktailbar und einem exquisiten Buffet von der Edernalm Kössen wurde für das Wohl der Gäste gesorgt. Einen besonderen Dank richtete Kimmel an seine Mitarbeiter: „Ohne meine Mitarbeiter wäre ich nichts.“ Ein ehrenwerter und oftmals auch erfolgsentscheidender Ansatz.
