04.12.2025
Kufstein

Träume, die die Welt verändern

Das Stadttheater Kufstein zeigt das Musical „Der Mann von La Mancha“

In zwei Monaten steht die nächste Premiere des Stadttheaters Kufstein auf dem Spielplan: „Der Mann von la Mancha“ in der Regie von Georg Anker verspricht eine fantasievolle Reise in die fantastische Welt des Ritters Don Quijote. Wenn der gefangene Dichter Miguel de Cervantes – in der Hauptrolle Franz Osl – seine Geschichte auf der Bühne lebendig werden lässt, erlebt das Publikum ein emotionales Spiel über die zentrale Bedeutung von Hoffnung. Der Kartenvorverkauf für die insgesamt zwölf Vorstellungen im Februar und März 2026 startet jetzt.

Regisseur Georg Anker hat sich mit eindrucksvollen Musicalproduktionen in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. Nach „La Cage aux Folles“ und „Cabaret“ ist „Der Mann von La Mancha“ seine dritte musikalische Großproduktion. Kaum jemand versteht es, die Bühne im Kultur Quartier Kufstein so sehr zu verwandeln wie dieser Regisseur. Das Publikum entführt er in ein düsteres Gefängnis, das sich durch Musik und Schauspiel in ein strahlendes Reich der Träume verwandelt. Für Anker liegt genau darin die besondere Qualität des Stücks: „Die Geschichte ist faszinierend, humorvoll, mitreißend, tragisch und brutal – da ist alles drin.“

Träume und Wirklichkeit: Der Kampf gegen Windmühlen

Die Geschichte spielt im Spanien des 16. Jahrhunderts zur Zeit der Inquisition. Der Dichter Cervantes wird gemeinsam mit seinem Diener ins Gefängnis geworfen. Dort stürzen sich die Mitgefangenen auf seine wenigen Habseligkeiten – darunter auch sein neuestes Manuskript, das sie als wertlos erachten und zu verbrennen drohen. Um sein wertvollstes Eigentum zu retten, schlägt Cervantes vor, dessen Geschichte als Theaterstück aufzuführen. Regisseur Georg Anker beschreibt diesen Kunstgriff so: „Die Gefangenen werden zu Mitspielenden in Cervantes´ Fantasie,  und aus dem Gefängnis wird eine Bühne.Dieses ,Spiel im Spiel‘ hat mich besonders gereizt.“

Und so verwandelt sich der dunkle Kerker in eine leuchtende Bühne – das Spiel beginnt. Cervantes wird zum Träumer und Idealisten Don Quijote, der überzeugt ist, ein fahrender Ritter zu sein. Zusammen mit seinem treuen Begleiter Sancho Pansa zieht er heroisch hinaus in die Welt, um gegen Ungerechtigkeit zu kämpfen und den Schwachen beizustehen. In einer bescheidenen Herberge, die er für ein prächtiges Schloss hält, trifft Don Quijote auf die raue, vom Leben gezeichneten Aldonza. In seiner grenzenlosen Fantasie sieht er in ihr jedoch die edle Dame seines Herzens: Dulcinea.

Die Kraft der Träume: Aldonza und Dulcinea

Anfänglich verspottet Aldonza ihn für seine vermeintliche Verrücktheit, doch Don Quijotes aufrichtige Überzeugung und sein unerschütterlicher Glaube an die Würde jedes Menschen beginnen auch sie zu verändern. Mutig kämpft der „Ritter von der traurigen Gestalt“ gegen Windmühlen, die er für Riesen hält – und wird so zum Sinnbild dafür, an Träume zu glauben, selbst wenn die Welt darüber lacht. Für Regisseur Georg Anker ist diese Botschaft zeitlos: „Die Kraft der Träume ist universell. Aldonzas Wandel zu Dulcinea zeigt, dass wir alle die Fähigkeit zur Veränderung in uns tragen.“

Doch die Realität hat ihre eigenen Herausforderungen. Don Quijotes großer Traum wird jäh von der Wirklichkeit eingeholt. Als das Spiel im Spiel seinen Höhepunkt erreicht, sind die Mitgefangenen, tief bewegt von Cervantes‘ leidenschaftlicher Darbietung, bereit, ihm sein Manuskript zurückzugeben – kurz bevor die Inquisition ihn abführt. Dennoch lebt sein Ideal in Aldonza weiter, die nun an ihre eigene Stärke glaubt und in all jenen, die den „unmöglichen Traum“ zu träumen gelernt haben.
Oder wie Georg Anker es zusammenfasst: „Don Quijote scheitert an der Realität, doch am Ende verwandelt er dieses Scheitern in einen Sieg. Sein Glaube an das Gute hat etwas bewirkt.“

Hoffnung aus der Fantasie: Ein idealistisches Erbe

„Der Mann von La Mancha“ ist nicht nur ein musikalisches Meisterwerk; es ist ein kraftvolles Stück, das Hoffnung in die Herzen der Zuschauerinnen und Zuschauer trägt. Mit Humor, Tiefgang sowie unvergesslichen Melodien wie „Ich, Don Quijote“, „Dulcinea“ und „Der unmögliche Traum“ lädt es dazu ein, über die Grenzen der Realität hinauszublicken und zu glauben, dass Träume die Welt verändern können.

Das Musical „Der Mann von La Mancha“, inspiriert von Miguel de Cervantes‘ Meisterwerk „Don Quijote de la Mancha“ aus dem 17. Jahrhundert, wurde bei seiner Uraufführung 1965 mit fünf Tony Awards ausgezeichnet, darunter als Bestes Musical. Die Premiere vom Stadttheater Kufstein findet am 07. Februar 2026 statt, mit insgesamt zwölf Vorstellungen im Theater im Kultur Quartier Kufstein.

Karten sind erhältlich auf www.stadttheater-kufstein.at sowie im Vorverkauf bei der Raiffeisenbezirksbank Kufstein. Das Stadttheater Kufstein freut sich auf Ihr Kommen und darauf, gemeinsam mit Ihnen die schillernde Welt von „Der Mann von La Mancha“ zu erleben – wo Träume zum Leben erwachen und die Kraft der Fantasie uns alle begeistert!

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