Besetzung der Passionsspiele Erl 2025 ausgelost
- Seit 2013 werden in Erl die Hauptrollen doppelt besetzt.
- Für 2025 betrifft dies acht zentrale Rollen, darunter die beiden Jesusdarsteller Christoph Esterl und Stefan Pfisterer.
- Um die Gleichwertigkeit der Besetzungen zu betonen, wurden diese nach Farben benannt: Team Weiß und Team Schwarz.
- Jede:r Darsteller:in bringt seinen oder ihren individuellen Charakter in die Rolle ein, was den Aufführungen eine besondere Vielfalt verleiht.
- Von Mai bis Oktober 2025 finden insgesamt 32 Aufführungen statt, die die Leidensgeschichte Jesu in einer beeindruckenden Neuinszenierung erzählen.
Die Hardfacts im Überblick
Seit 2013 setzt man in Erl auf Doppelbesetzungen, damals erstmals mit zwei Jesusdarstellern. Für 2025 wurden insgesamt acht Hauptrollen doppelt besetzt. Spielleiter Peter Esterl, der in engem Austausch mit Regisseur Martin Leutgeb steht, erklärt die Hintergründe: „Mir war das einfach zu unsicher, deshalb habe ich die Doppelbesetzung empfohlen.“
Die Rollenverteilung erfolgte nach intensiven Proben, bei denen seit September vergangenen Jahres verschiedene Konstellationen getestet wurden. „Jeder Spieler und jede Spielerin hat einen eigenen Charakter und spielt die Rolle ein wenig anders“, erläutert Esterl. Die Teams wurden so zusammengestellt, dass erfahrene und junge Darsteller voneinander lernen und sich gegenseitig bereichern können. Dabei steht die Harmonie innerhalb der Ensembles im Vordergrund: „Am Ende haben wir Teams gebildet, die in sich stimmig sind.“
Um die Gleichwertigkeit der Besetzungen zu betonen, wurde auf die Bezeichnung „A- und B-Besetzung“ verzichtet. Stattdessen entschied man sich für Farben: So gibt es den „weißen Jesus“ Stefan Pfisterer, der die Premiere spielen wird, und den „schwarzen Jesus“ Christoph Esterl, der bei der Derniere zu sehen sein wird.
„Die Aufführungen unterscheiden sich natürlich ein wenig, weil jeder einzelne Mensch individuell ist“, betont Esterl. In der Vergangenheit soll es Zuschauer:innen gegeben haben, die sich die Aufführung mehr als einmal angesehen haben, um wirklich alles davon mitzunehmen. Beim zweiten Mal erlebt man nicht nur andere Schauspieler:innen, sondern auch die Geschichte noch einmal neu und anders – das verleiht den Aufführungen eine einzigartige Qualität.
Von Mai bis Oktober 2025 laden die Passionsspiele Erl zu insgesamt 32 Aufführungen ein. Seien Sie dabei, wenn Regisseur Martin Leutgeb die Geschichte Jesu neu erzählt. Unter www.passionsspiele.at finden Sie weitere Informationen.
